Montag, 30. Juli 2012

Mein Standpunkt zu Wikis

Ein Wiki ist ein geeignetes Werkzeug um, in Zusammenarbeit mit Anderen, Informationen aufzuarbeiten, die objektiv bewertet werden können. Auf Grund der Objektivität des Themas ist eine fruchtbare Diskussion um die Darstellung möglich.

Politischen Inhalten fehlt aber oftmals die Objektivität, der Mangel an Objektivität wird durch Meinungen und Überzeugungen ersetz. Bsp. „Das bessere Markregulierungskonzept: Kapitalismus (nach „Chicago Boys“) oder Kommunismus (nach Marx)?“ ist ein Konflikt der niemals befriedigend gelöst werden kann, da ein von allen Zweifeln der subjektiven Bewertung erhabener Beweis nicht geführt werden kann.

Der Mangel an ermittelbarer Objektivität führt dazu, dass kein herleitbarer Konsens gefunden werden kann. Wo sich die Fronten verhärten oder wo eine Entscheidung zu fällen ist, kann der Konflikt, für alle zufriedenstellend, nur per Mehrheitsvotum gelöst werden.

Deswegen sind Wikis für den politischen Diskurs eher ungeeignet und deswegen muss es den Autoren selbst überlassen sein, zu entscheiden wer an der Gestaltung der Dokumente mitwirken kann und in welchem Maße.

Um aber wieder in den demokratischen Prozess einmünden zu können wird diese autokratische Aktion per Abstimmung in ein demokratisches Ergebnis umgemünzt (oder abgewiesen und ggf. in die Diskussionsschleife zurückgeschickt).

Diesen Prozess unterstützt das EIPW.

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