Anonymität
Im EIPW gibt es keine anonyme Registrierung. Damit wird verhindert, das sich jemand mehrmals anmeldet und damit die Ergebnisse verfälscht.
Weiterhin lehrt die Erfahrung, dass die Qualität eingestellter Beiträge sehr zu wünschen lässt, wenn sie unter einem Pseudonym oder anonym eingestellt wurde.
ABER: im EIPW bleibt der Nutzer so lange anonym, wie er es möchte:
- Ein veröffentlichtes Profil ist NICHT Voraussetzung, um im EIPW mitzumachen
- Welche Information in seinem Profil preisgeben werden bestimmt der Nutzer
- Alle Votings sind anonym
Der Klarname (und nur der) wird preisgegeben wenn:
- ein Dokument verfasst und veröffentlicht
- einen Kommentar einstellt
- einen Antrag stellt
- Mitglied einer Plattform wird (das könnte man freistellen)
Drüber diskutieren könnte man, ob für gewisse sensible Bereiche ein anonymisierter Bereich eingerichtet wird.
Aufnahme und Ausschluss
Aufgenommen wird jeder, der sich zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gemäß unseres Grundgesetzes bekennt. Mitgliedschaft in einer anderen Partei ist explizit KEIN Ausschlusskriterium.
Ich will eine Plattform errichten, auf der alle demokratischen Kräfte sich treffen und miteinander kommunizieren (siehe auch „Überwindung der Fragmentierung des bürgerlichen Lagers“ AeD2.0). Themen- und Ideologieparteien haben wir schon genug.
Ausgeschlossen wir jeder, der sich nicht an die Inhalts- oder Nutzungsrichtlinien hält (die auch einen Verhaltenskodex beinhalten, wie z.B. „Behauptungen unwahrer Tatsachen, ehrabschneidende Äußerungen (Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung), diskriminierende Äußerungen“ etc.).
Bei Widerspruch gegen den Ausschluss muss ein Ausschuss die Sache klären.
Montag, 30. Juli 2012
Internettools für politische Arbeit
Für die politische Arbeit gibt es m.E. im Internet vier verschiedene Informationsträger, die alle ihre eigenen Nutzen und Daseinsberichtigungen haben:
- Wikis (alle können an einem Dokument arbeiten): gut für die Aufbereitung allgemein unumstrittener Informationen und Positionen (siehe auch "Mein Standpunkt zu Wikis")
- Blogs, Homepages (unter der Kontrolle eines Autors): gut für die journalistische Präsentation, die zunächst keinen Anspruch darauf haben allgemeine Anerkennung zu finden und auch keinen weiterführenden Dialog.
- Billboards (z.B. Facebook-Pinnwand), Mailinglisten (Kommunikation Vieler an Viele): gut für den spontanen und unstrukturierten Dialog.
- Standpunkt-Dokument (Dokumente unter der Kontrolle einzelner Autoren oder Gruppen, aber auf gemeinsamer Plattform, mit Voting, a la EIPW): gut für die Präsentation von Positionen, die allgemeine Anerkennung suchen. Dient der Werbung um Anhängerschaft und der Etablierung eines gemeinsamen Standpunkts.
Der Zusammenhang untereinander:
- Blogs können den Initialzünder für eine Diskussion liefern, die in Billboards u.ä. stattfindet. Daraus entstehende Positionen werden in Standpunkt-Dokument festgehalten und in Billboards weiterdiskutiert. Der Inhalt von Standpunkt-Dokument kann, nachdem sie allgemeine Anerkennung gefunden haben, in Wiki festgehalten werden.
- Wikis können die Grundlage für Inhalte in Billboards sein oder der Untermauerung von Postionen in Standpunkt-Dokumenten dienen.
- Blogs können die Inhalte von Standpunkt-Dokumenten aufgreifen und kommentieren.
- usw.
Mein Standpunkt zu Wikis
Ein Wiki ist ein geeignetes Werkzeug um, in Zusammenarbeit mit Anderen, Informationen aufzuarbeiten, die objektiv bewertet werden können. Auf Grund der Objektivität des Themas ist eine fruchtbare Diskussion um die Darstellung möglich.
Politischen Inhalten fehlt aber oftmals die Objektivität, der Mangel an Objektivität wird durch Meinungen und Überzeugungen ersetz. Bsp. „Das bessere Markregulierungskonzept: Kapitalismus (nach „Chicago Boys“) oder Kommunismus (nach Marx)?“ ist ein Konflikt der niemals befriedigend gelöst werden kann, da ein von allen Zweifeln der subjektiven Bewertung erhabener Beweis nicht geführt werden kann.
Der Mangel an ermittelbarer Objektivität führt dazu, dass kein herleitbarer Konsens gefunden werden kann. Wo sich die Fronten verhärten oder wo eine Entscheidung zu fällen ist, kann der Konflikt, für alle zufriedenstellend, nur per Mehrheitsvotum gelöst werden.
Deswegen sind Wikis für den politischen Diskurs eher ungeeignet und deswegen muss es den Autoren selbst überlassen sein, zu entscheiden wer an der Gestaltung der Dokumente mitwirken kann und in welchem Maße.
Um aber wieder in den demokratischen Prozess einmünden zu können wird diese autokratische Aktion per Abstimmung in ein demokratisches Ergebnis umgemünzt (oder abgewiesen und ggf. in die Diskussionsschleife zurückgeschickt).
Diesen Prozess unterstützt das EIPW.
Politischen Inhalten fehlt aber oftmals die Objektivität, der Mangel an Objektivität wird durch Meinungen und Überzeugungen ersetz. Bsp. „Das bessere Markregulierungskonzept: Kapitalismus (nach „Chicago Boys“) oder Kommunismus (nach Marx)?“ ist ein Konflikt der niemals befriedigend gelöst werden kann, da ein von allen Zweifeln der subjektiven Bewertung erhabener Beweis nicht geführt werden kann.
Der Mangel an ermittelbarer Objektivität führt dazu, dass kein herleitbarer Konsens gefunden werden kann. Wo sich die Fronten verhärten oder wo eine Entscheidung zu fällen ist, kann der Konflikt, für alle zufriedenstellend, nur per Mehrheitsvotum gelöst werden.
Deswegen sind Wikis für den politischen Diskurs eher ungeeignet und deswegen muss es den Autoren selbst überlassen sein, zu entscheiden wer an der Gestaltung der Dokumente mitwirken kann und in welchem Maße.
Um aber wieder in den demokratischen Prozess einmünden zu können wird diese autokratische Aktion per Abstimmung in ein demokratisches Ergebnis umgemünzt (oder abgewiesen und ggf. in die Diskussionsschleife zurückgeschickt).
Diesen Prozess unterstützt das EIPW.
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